Tipps - aus der Praxis für die Praxis
10.10.06
Muss die derzeitige Regulierungspraxis überprüft werden?
Viele europäische Festnetzbetreiber wollen derzeit ihre Netze ausbauen, um neue, schnellere Breitbanddienste anbieten zu können. Ein zentraler Streitpunkt, von dem die zügige Durchführung dieser Pläne abhängt, ist die Regulierung der Telekommunikationsmärkte. Eine Studie der Mercer Management Consulting zeigt auf, dass es bei der intelligenten Deregulierung von Telekommunikationsdiensten um Zehntausende von Arbeitsplätzen und um ein nicht unerhebliches zusätzliches Wirtschaftswachstum geht. Entscheidend für einen funktionierenden Markt ist die Balance zwischen Verbraucher- und Anbietervorteilen. Kippt diese Balance, sind entweder die Verbraucher oder die Anbieter benachteiligt. Beides führt volkswirtschaftlich zu beträchtlichen Verlusten.
Weiterhin konzentrierten sich in Europa die Regulierungsbemühungen bisher darauf, den Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern innerhalb eines Netzes zu fördern, statt den Aufbau konkurrierender Netze zu verfolgen. Dies wurde bei Breitbanddiensten durch eine Zugangsregelung auf mehreren Ebenen erreicht: entbündelter Zugang, gemeinsamer Zugang und Bitstrom-Zugang.
Die hinter dieser komplexen Regelung stehende Annahme ist, dass der stärkere Wettbewerb auch auf nur einer zur Verfügung stehenden Plattform (DSL) zu einer höheren Verbreitung von Breitbandanschlüssen und damit zu positiven gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen führt. Untersuchungen zeigen jedoch, dass ein solcher Effekt bisher nicht erreicht wurde: In den Ländern mit hoher Anbieterkonzentration, also verhältnismäßig geringem Wettbewerb innerhalb des DSL-Netzes, wie etwa in Deutschland, ist die Zahl der Breitbandanschlüsse pro Einwohner nicht geringer als in Ländern mit intensivem Wettbewerb, wie etwa in Italien. Zusammenfassend wird deutlich:
- eine intelligente Deregulierung könnte deutschlandweit 59.000 Arbeitsplätze schaffen und das BIP um zusätzliche 0,2 Prozent steigern
- durch eine zurückhaltende Regulierung der Breitbanddienste kann eine schnellere Marktdurchdringung neuer Technologien erreicht werden, während überzogene Regulierungseingriffe die Einführung neuer Technologien verzögern können
- die Deregulierung stimuliert den gesamten Breitbandmarkt
Wie auch immer sich die Regulierungspraxis zukünftig entwickeln wird, dimari bietet mit der varioSuite™ Telko-Unternehmen die Möglichkeit schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. So erreichen sie ihre Unternehmensziele und können sich vor einem Marktführer positionieren. Weitere Informationen zur Studie unter http://www.mercermc.de
06.10.06
Anspruchsvolle Kunden fordern uns - Tangens GmbH setzt auf varioBill®
Ein weiterer Mobilfunk Provider hat sich für die Einführung von varioBill entschieden. Die Tangens GmbH in Potsdam heißen wir herzlich im Kreis unserer Kunden willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Ein Entscheidungskriterium war, dass die varioBill Gesamtlösung zur Vereinfachung und Effizienzsteigerung der operativen Prozesse beiträgt.
25.09.06
Erfolgreiche Einführung der varioSuite™ bei der BiTel GmbH
Die Module varioCRM und varioResource wurden nach erfolgreicher Testphase bei unserer Kunden, der BiTel GmbH, implementiert. Durch die Gesamtlösung aus der varioSuite™ werden wichtige Geschäftsprozesse automatisiert und führen zu Effizienzsteigerungen. Die Unternehmensabläufe in den Bereichen CRM und technischen Ressourcenmanagement werden erfolgreich optimiert.
28.06.06
Wer wird Weltmeister beim Triple-Play?
Die Fußball-Weltmeisterschaft hat die Nachfrage verstärkt, Triple-Play im eigenen Wohnzimmer zu erleben. „Bald kommt alles aus einer Dose“, ist das Motto, das sich viele Festnetzanbieter auf die Fahne geschrieben haben. Kunden sollen Dank neuer VDSL-Technologie zu Hause gleichzeitig fernsehen, telefonieren und Internet nutzen können. Im Wettbewerb um die höchsten Marktanteile stehen sich Festnetzanbieter und Kabelnetzbetreiber gegenüber.
Die aktuelle Studie „Durchbruch der Digitalisierung in Europa“ der Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton zeigt auf, dass bis 2010 für 60% der europäischen Haushalte Digitales TV (DTV) verfügbar sein wird. Kumulierte Investitionen von 100 Mrd. Euro sind zu erwarten. Nachdem Kabelnetzbetreiber bereits seit längerem Voice- und Internetdienste offerieren, drängen nun auch immer mehr Telekommunikationsanbieter in den Fernsehmarkt. Allerdings ein Wettbewerb mit ungleichen Kräften, so Booz Allen. Der Vergleich verdeutlicht:
- Je Land liegen die Umsätze der einzelnen führenden Festnetzanbieter um das siebenfache höher als die der gesamten Kabelnetzbetreiber dieser Länder.
- Telkos der EU verfügen über einen durchschnittlichen Kundenstamm von 151 Mio. Kunden, verglichen mit 51 Mio. Kunden der Kabelnetzbetreiber.
Der Technologie-Sprung kommt und zukünftig werden strategische Investitionen für den Ausbau des Netzes, Marketing und Vertrieb zu zentralen Wettbewerbsfaktoren. (siehe näheres unter: http://boozallen.de/content/presseforum/4aax_0106_liberty.asp)
Wer auch immer die Weltmeisterschaft im Triple-Play gewinnt – mit der vario-Suite™ sind unsere Kunden schon jetzt auf der Gewinnerseite. Sie können mit ihr diese Prozesse flexibel managen und mit varioBill® konvergent abrechnen.
26.06.06
Neues Modul für die vario-Suite™ entwickelt
Das Modul varioResource wird nach einer erfolgreichen Testphase bei einem unserer Kunden implementiert. Es wird neuer Bestandteil der bewährten vario-Suite™.
Mit dem innovativen Produkt bietet dimari eine weitere flexible Lösung an. Sie kann beliebige Arten von Netzwerkkomponenten, Hierarchien und ihre Beziehung zueinander verwalten. Die einzigartige interne Datenbankstruktur bietet den Unternehmen eine einfache Möglichkeit, ihre Netzstruktur und Änderungen abzubilden. Mit varioResource kann ein Telko-Unternehmen
- schnell auf Marktveränderungen zu reagieren,
- die Hardware beliebiger Hersteller abzubilden und
- Änderungen und Bestände der Netzwerk-Strukturen verwalten sowie den Kunden zuordnen.
Im Zusammenspiel mit einer zuverlässigen relationalen Datenbank und neuer XML Technologie bietet es im Vergleich zu den bisherigen Systemen noch mehr Möglichkeiten zur Optimierung.
22.02.06
Mercer Studie belegt - 13 Milliarden Euro Potenzial zur Kostenreduzierung
Eine Studie von Mercer Management Consulting zeigt, dass konsequent automatisierte Prozesse die Komplexität verringern und die Profitabilität steigern. Insgesamt besteht laut Mercer bei den westeuropäischen Festnetzbetreibern ein Kostensenkungspotenzial von 13 Milliarden Euro.
Telko-Anbieter haben dies erkannt und nutzen die Chancen, um Kostenstrukturen und Geschäftsprozesse nachhaltig zu verbessern. „Nur wer jetzt auf den Zug aufspringt und dies konsequent umsetzt, kann seine Margen retten,“ so Uli Prommer, Telekommunikationsexperte bei Mercer Consulting. Unter anderem wurde herausgestellt:
Der Druck zur Kostensenkung bleibt enorm. Geschäftsprozesse müssen automatisiert und vereinfacht werden.
Überschaubare, auf den Kundennutzen ausgerichtete Produktangebote schaffen mehr Kundenzufriedenheit, effizientere operative Prozesse und höhere Profitmargen.
Wer wettbewerbsfähig bleiben will, sollte mehr als die Hälfte der Produktverkäufe über das Internet abwickeln.
Die Optimierung der Geschäftsprozesse ist mit einer unternehmensweiten Wertsteigerung verbunden. "Besonders vor der Rechnungsstellung darf die Automatisierung nicht Halt machen“, so die Analyse von Uli Prommer.
Weitere Informationen unter http://www.mercermc.de
15.12.05
Flat Rates bieten Carriern und Serviceprovidern optimale Voraussetzungen für einen zukunftssicheren Kundenstamm
Eine Studie der Universitäten Los Angeles und Frankfurt hat ergeben, dass Kunden immer öfter auf Flat Rates zurückgreifen, obwohl diese nicht die günstigste Variante darstellen müssen. Netzbetreiber und Dienstleister können dieses Phänomen nutzen, indem sie ihren Kunden Pauschaltarife anbieten.
Die Studie basiert auf Transaktionsdaten von mehr als 10.000 Kunden eines Anbieters von schnellen Internet-Anschlüssen via DSL Technik. Hier wurde eine eindeutige Tendenz zur Flat Rate festgestellt. Diese Vorliebe zur Pauschale nennen die Ökonomen „Flat-Rate-Bias“. Die Hälfte der Kunden zahlt bei dieser Variante jedoch weit mehr, weil sie das Volumen nicht nutzt.
Anbieter brauchen nicht zu fürchten, dass die Telefonie- und Internetnutzer zu anderen Carriern abwandern, auch wenn sie mit der Flat Rate zuviel bezahlen. Die Wechselwahrscheinlichkeit von Kunden, die freiwillig zuviel bezahlen, ist nicht signifikant höher als die von Kunden, die eine für sich optimale Gebührenstruktur gewählt haben.
Deshalb empfehlen die Autoren, dem Kunden einen Pauschalpreis anzubieten. Es lohnt sich, diesen „Flat-Rate-Bias“ durch gezielte Marketing Aktionen noch zu verstärken und in Erinnerung zu rufen.
Weitere Informationen zur Studie können Sie per Email erhalten.
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